Unterlassungsverfahren gegen Soziale Netzwerke

soziale-netzwerkeGegen die Plattformen MySpace, Facebook, lokalisten.de, wer-kennt-wen.de und Xing leitete der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) Unterlassungsverfahren ein. „Die Bedeutung Sozialer Netzwerke nimmt stetig zu. Jetzt müssen die Betreiber ihre Hausaufgaben in Sachen Verbraucherschutz machen“, so Vorstand Gerd Billen.

Kritisiert werden die Vertragsbedinggungen und die Datenschutzbestimmungen, bei denen die Online User benachteiligt werdern, aber dem Betreiber weitgehende Rechte eingeräumt werden. Der Verbraucherzentrale Bundesverband stellte fest das die Daten oft ohne Einwilligung des Nutzers und über den eigentlichen Zweck hinaus verarbeitet werden.

Bemängelt wird weiterhin, das Verbraucher oft nicht wissen worauf sie sich mit der Zustimmung zu den Geschäftsbedingungen und Datenschutzregelungen einlassen. „Sie sind überfordert, sich mit den Bestimmungen inhaltlich genau auseinander zu setzen“, so Carola Elbrecht, Referentin im Projekt „Verbraucherrechte in der digitalen Welt“. Anbieter könnten die Daten ohne Zustimmung und vor allem ohne das Wissen der Nutzer, auswerten oder Profildaten an Dritte zugänglich machen.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert alle Anbieter auf „Voreinstellungen für die Datennutzung schon bei der Registrierung nutzerfreundlich zu gestalten“. Des Weiteren sollen die Betreiber sicherstellen das die Daten der Nutzer nur dann verwendet werden dürfen, wenn dies ausdrücklich durch den Nutzer akzeptiert wurde.

Wir werden die Angelegenheit werter verfolgen und es wird sich zeigen in wie weit sich etwas daran ändern wird.

Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)

Ein Kommentar on “Unterlassungsverfahren gegen Soziale Netzwerke”

  • admin wrote on 14 Juli, 2009, 14:44

    Wie sieht es mit den anderen Netzwerken aus? Jappy StudiVZ usw. usw.

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