Risiken beim Einkauf im Internet Teil 5
- Mittwoch, Juli 15, 2009, 18:01
- Allgemein, Sicher Kaufen im Internet
- 158 views
- 1 Kommentar
Ein Schnäppchen! Oder doch nicht?
Hochpreisige Uhren und Markenware sollte man nicht im Internet kaufen. Meist erfolgt die Zahlung nur per Vorkasse und die Ware wird nicht geliefert. Wenn doch, lauert eine weitere Gefahr: Häufig handelt es sich um Fälschungen aus dem Ausland, die sowohl gegen die Markenrechte des Inhabers als auch gegen deutsche Steuervorschriften verstoßen. Weil die Ware zwar teuer, aber immer noch deutlich günstiger als normal ist, kann dem Käufer vorgeworfen werden, er habe von der Fälschung gewusst.
Auch der Zoll hat ein Auge auf Markenfälschungen. Wenn man häufiger Empfänger solcher vom Zoll abgefangenen Post ist, kann es sogar zur Hausdurchsuchung kommen. Hinzu kommt, dass der Zoll solche Waren beschlagnahmt und vernichtet, weswegen man den Kaufpreis meist nicht zurückbekommen kann.
Bei hochwertigen Elektronikartikeln haben Verkäufer einen weiteren Trick: Sie verkaufen defekte oder gebrauchte Geräte. Bei einer Reklamation behauptet der Verkäufer dann, dass es sich um einen Transportschaden handle und dass er sogar Zeugen habe, die nachweisen können, dass das Gerät vor dem Versand noch funktionierte. Derartige Behauptungen können nur teilweise durch teure Sachverständige widerlegt werden.
Teure Waren sollte man besser nicht im Internet kaufen, denn dann hat man vorher eine Chance zu prüfen, ob sie gefälscht oder kaputt sind.
Risiken beim Einkauf im Internet Teil 4Risiken beim Einkauf im Internet Teil 6